Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
12Mrz

Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!

Wir waren in Hannover dabei!

 

Bei sechs Großaktionen bundesweit haben am Sonntag, 11. März, 50.000 Menschen gegen Atomenergie protestiert und eindrucksvoll an die Reaktorkatastrophe im AKW Fukushima erinnert. Ein Jahr nach Beginn des japanischen Super-GAUs forderten die Menschen an mehreren AKW- und Atommüllstandorten: Atomanlagen abschalten! In Brokdorf umzingelten 3000 Menschen das AKW, 4000 demonstrierten in Gronau, 5000 zogen zum AKW Neckarwestheim, 5500 zum AKW in Gundremmingen und 7000 Atomkraftgegner versammelten sich in Hannover. Bei der größten Aktion, einer 75 km langen Lichterkette in der Atommüllregion um Asse und Schacht Konrad, beteiligten sich mehr als 24.000 Menschen.

25Feb

Wer treibt den Preis?

Strompreise und Erneuerbare Energien

Bundeswirtschaftsminister Dr. Philip Rösler sieht die Energiewende auch mit der zwischen ihm und Bundesumweltminister Röttgen ausgehandelten drastischen Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom auf einem guten Weg. Die Begründungen für die Kürzung der Solarförderung klingen nicht einmal unlogisch: Der Umfang der derzeitigen Förderung stehe in keinem vernünftigen Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Nutzen, so die ein Stoßrichtung. Unsozial und die Besserverdienenden bevorzugend, dabei noch den Strompreis für kleine Einkommen in unhaltbare Höhen treibend sei die Solarförderung, so eine andere häufig gehörte Argumentation. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE, meint sogar, der Mini-Jobber finanziere das Solardach des Zahnarztes.

Aber wie verhält es sich wirklich? Ist das EEG eine unsoziale Geldverschwendung und der Preistreiber beim Strom? Wibke Brems, unsere grüne Landtagsabgeordnete aus Gütersloh, gibt mit ihrem “Wibkes Merkblatt Nr. 1” antworten auf diese Fragen und widerlegt die Argumentationen der Erneuerbaren-Verzögerer.

Lesen Sie das ganze Merkblatt hier.

22Feb

Bus am 11.3. zu Demo nach Hannover

Der Grüne Ortsverband Versmold hat einen Bus zur Großdemonstration “Fukushima gedenken – Grohnde abschalten” gemietet. Interessierte können über den Grünen Kreisverband Gütersloh Plätze im Bus reservieren, der um 10 Uhr in Versmold am ZOB und um ca. 10:30 Uhr in Gütersloh am Marktplatz (Friedrich-Ebert-Str.) starten wird. Rückfahrt um 15:30 Uhr.

Es stehen insgesamt bis zu 60 Sitzplätze zur Verfügung.

Die Tickets kosten:

€ 6,- für Schüler und Studenten
€ 12,- normal
€ 15,- plus X Solidaritätsticket

Verbindliche Reservierungen bitte per Email an den Grünen Kreisverband.

Weitere Informationen zur Demo:

19Feb

Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!

Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an. An diesem Tag gedenken wir der Opfer und wenden uns gegen die weitere Nutzung der Atomenergie. In Deutschland, in Europa, weltweit.

In Deutschland demonstrieren wir

  • an der Urananreicherungsanlage in Gronau: Solange zehn Prozent aller AKW weltweit mit angereichertem Uranbrennstoff aus Gronau versorgt werden können und solange die Bundesrepublik für Atomgeschäfte in aller Welt bürgt, kann von einem Ausstieg aus der Atomenergie keine Rede sein!
  • an den Atomkraftwerken GundremmingenNeckarwestheim und Brokdorf sowie inHannover (AKW Grohnde): Gundremmingen ist wie Fukushima ein Siedewasser-Reaktor. Neckarwestheim steht in einem erdbebengefährdeten Gebiet. Das Betriebsgelände von Brokdorf liegt in einer Senke, tiefer als der Wasserspiegel der Elbe. Der Stahl, der vor 30 Jahren in Grohnde verbaut wurde, war schon damals technisch überholt.
  • mit einer Lichterkette zwischen Braunschweig-Thune, ASSE II und Schacht KONRAD: Hier setzen wir ein deutliches Zeichen gegen den unverantwortlichen Umgang mit Atommüll.

Wir wollen einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien in der Fläche: Dezentral, demokratisch und sozial. Diesem Ziel steht die Atomenergie entgegen. Es gibt keine friedliche Nutzung von Atomkraft. Der Weiterbetrieb der noch am Netz befindlichen Reaktoren und Atomanlagen ist nicht vertretbar.

Darum: Schluss damit! Atomausstieg jetzt!

Die Demos am 11.3. werden organisiert von einem Bündnis zahlreicher Initiativen und Organisationen. Mehr dazu unter fukushima-2012.de.

15Feb

365 Tage Katastrophe in Japan

Mahnwache gegen das Vergessen!

am 10. März 2012 an der Ecke Münsterstraße / Ravensberger Straße

von 10 bis 12 Uhr

Hintergrundinfos:

Der Super-GAU im japanischen Fukushima ist aus den Schlagzeilen verschwunden. Vorbei ist die Katastrophe deswegen noch lange nicht. Im Gegenteil: Das Ende ist nicht absehbar. weiterlesen »

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.